Wie stoppe ich die Spionagefunktion in Google Chromes „Cleanup Tool“?

Frage an Höbarth-EDV: „In der Zeitung habe ich gelesen, dass der Google-Chrome-Browser meine Festplatte durchschnüffelt und Daten an Google weiterleitet. Ich möchte auf die Schutzfunktionen nicht verzichten, aber auf keinen Fall Daten an Google weiterleiten. Wie kann ich die Chromes-Spionagefunktion stoppen?“


Antwort: Der Browser Chrome verfügt über einen Virenscanner, das „Cleanup Tool“. Das Tool scannt nicht nur den Internetverkehr, sondern auch Daten auf der Festplatte Ihres Computers.


Das „Cleanup Tool“ verwendet eine Antivirenlösung von ESET. Wenn das „Cleanup Tool“ mögliche Schadsoftware auf der Festplatte findet, sendet es Informationen über die verdächtige Datei und einige Systeminformationen an Google. Im Anschluss erhalten Sie eine Abfrage, ob Sie die verdächtige Datei löschen wollen.

Es liegt wohl am aktuellen Datenskandal um Facebook und der Firma Cambridge Analytica, dass Anwender hellhörig werden, sobald Firmen mit ihren Programmen auf Computer und Daten zugreifen. Ich kann Sie aber beruhigen, denn das „Cleanup Tool“ in Google Chrome ist bereits seit Januar 2017 im Einsatz und dient nur dem Aufspüren und Entfernen unerwünschter Software.

Wenn Sie das aber gleichwohl stört, schalten Sie die Datenübermittlung des „Cleanup Tools“ an Google ganz einfach ab. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:


  1. Klicken Sie oben rechts auf und öffnen Sie die „Einstellungen“.
  2. Fahren Sie mit der Maus nach unten und klicken Sie auf „Erweitert“.
  3. Im Abschnitt „Zurücksetzen und bereinigen“ klicken Sie auf „Computer bereinigen“.
  4. Stellen Sie den Schalter bei „Details an Google senden“ auf „Aus“.
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