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All-in-one-PC

Kaufberatung: All-in-one-PC

Mit einem All-in-One-PC erhalten Sie einen Rechner und einen Bildschirm in einem Gehäuse. Diese Geräte eignen sich sowohl für die alleinige Nutzung, als auch als Zusatzgerät oder für die Nutzung in Geschäftsräumen, beispielsweise für Präsentationen.

Fakt Nr. 1 Fakt Nr. 2 Fakt Nr. 3:
Ein All-in-One-PC spart Platz auf dem Schreibtisch, da sich Rechner und Bildschirm in einem Gehäuse befinden. Minimalisten überzeugt er außerdem dank des schlichten Designs. Der Verwendungszweck entscheidet über die benötigten Features. Egal ob Arbeit, Gaming oder zum Streaming- suchen Sie sich den passenden PC aus. Ein All-in-One-PC mit Touchscreen kann ohne Tastatur und Maus genutzt werden. Wahlweise können Sie Kabelsalat auch durch Bluetooth-Maus und Bluetooth-Tastatur verhindern. Einziger Nachteil: Mehrere USB-Anschlüsse sind stets belegt.

All-in-one-Pcs sind nicht neu, gewinnen aber vor allem bei privaten Nutzern zunehmend an Bedeutung. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die gesamte Technik ist platzsparend in einem Gehäuse untergebracht und es sind keine mühsamen Verkabelungen mehr notwendig. Ein günstiger All-in-One-PC ist zwar nicht so leicht zu bekommen wie ein Desktop-PC, aber dafür sparen Sie sich die Ausgabe für einen Monitor.

Wie sich in All-in-one-PC-Tests 2018 gezeigt hat, können Kunden mittlerweile zwischen All-in-one-PCs für einfache Büroanwendungen und solchen wählen, die genug Power für rechnungsintensive Grafik- und Multimediaprogramme sowie Computerspiele haben. Wenn Sie einen All-in-one-PC kaufen möchten, lesen Sie in unserem Ratgeber mehr über wichtige Features und Ausstattungsmerkmale für unterschiedliche Anwendungszwecke.

1. Begriffsklärung: Das versteht man unter einem All-in-one-PC

Der IBM 5100 – Einer der ersten All-in-One-Computer.

All-in-one-PCs sind üblicherweise Rechner und Monitor in einem Gerät. Hiermit sind jedoch keine Notebooks oder Tabletsgemeint, auf die diese Eigenschaft baubedingt immer zutrifft, sondern der Begriff beschränkt sich auf PC für den Desktop. Tatsächlich gab es die ersten All-in-One-Computer bereits ab der 1970er Jahre mit der 5100-Serie von IBM, Commodore-Modellen und den TRS-80-Modellen der Tandy Corporation. Damals wurde der Begriff jedoch noch nicht verwendet, zumal diese Geräte weniger im privaten Bereich genutzt wurden.

Das änderte sich erst ab 1984, als das Unternehmen den Macintosh als Vorgänger des späteren iMac vorstellte, der neben einer Hauptplatine, einem Prozessor, einem Arbeitsspeicher und dem Display auch ein Diskettenlaufwerk enthielt. Lediglich ein Eingabegerät musste noch angeschlossen werden, um den Computer bedienen zu können. Nach Apple haben auch viele Hersteller von Computern mit Windows-Systemen nachgezogen und produzieren hochwertige All-in-One-PC.

Tipp: Viele aktuelle All-in-One-PCs haben ein Touch-Display, über das sie ohne Tastatur und Maus bedient werden können. Das ist zum Beispiel für Präsentationen in einem Ladengeschäft nützlich. Empfehlenswert ist hierfür aber auch ein All-in-One-PC mit einem 27 Zoll großen Monitor oder ein All-in-One-PC mit 32 Zoll Bildschirmdiagonale.

2. Wichtige Hersteller von All-in-One-PC

In einem All-in-One-PC sind alle Komponenten auf engstem Raum untergebracht.

  • Acer
  • Lenovo
  • Dell
  • Samsung
  • HP (Hewlett Packard)
  • Medion
  • MSI
  • Sony

    Ihren Einsatz finden All-in-One-PC sowohl im Büro, als auch beim Gaming und für Multimedia-Anwendungen.

3. Diese Vor- und Nachteile hat ein All-in-One-PC

Um Ihnen in unserem All-in-One-PC-Vergleich die Entscheidung zu erleichtern, haben wir wichtige Vor- und Nachteile in einer Tabelle gegenübergestellt.

Typ Vorteile Nachteile
All-in One-PC ■ es gibt keinen Kabelsalat
■ der Platzbedarf ist geringder
■ Stromverbrauch ist gering
■ meistens weniger leistungsstark als Einzelkomponenten
■ bei Defekten muss das ganze Gerät ausgetauscht werden
■ wenig Schnittstellen
Desktop-PC ■ preiswerterf
■ alls eine Komponente defekt ist, muss nur diese ausgetauscht werden
■ leistungsstark
■ Monitor wird benötigt
■ benötigt mehr Platz

4. Wichtige Features, auf die Sie beim All-in-One-PC-Vergleich achten sollten

Bevor Sie sich für einen All-in-One-PC entscheiden, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wofür Sie ihn die meiste Zeit benötigen werden. Arbeiten Sie nur mit einfachen Büroprogrammen oder surfen im Internet, kommen Sie in der Regel mit einfachen Features aus. Multimedia-Anwendungen und das Gaming erfordern hingegen einen größeren Leistungsumfang und einen leistungsstärkeren Prozessor. Wir haben für Sie in unserer Kaufberatung wichtige Eigenschaften aufgelistet, auf die Sie bei der Auswahl des für Sie besten All-in-one-PC achten sollten:

Der Arbeitsspeicher (RAM) ist für die Ausführung der Programme wichtig.

  • Displaygröße
  • Displayauflösung
  • Displayformat
  • Prozessor
  • Arbeitsspeicher
  • Festplatte
  • Grafikkarte
  • integrierte Laufwerke
  • Schnittstellen
Tipp: In der Regel werden All-in-One-PC für Nutzer gebaut, die vorwiegend mit dem Gerät arbeiten möchten und keine technischen Finessen erwarten. An Bastler richtet sich die Kategorie der All-in-One-PC grundsätzlich nicht, da der Austausch von Geräteteilen nur selten oder umständlich möglich ist. Schauen Sie bei der Auswahl nicht nur auf den All-in-One-PC-Testsieger, sondern finden Sie anhand der Feautures das Modell heraus, das am besten zu Ihren Nutzungszwecken passt. So vermeiden Sie einerseits zu viel Geld auszugeben und andererseits nicht genügend Leistung für Ihre Tätigkeiten zu erhalten.
Feature Beschreibung
Displaygröße Die Größe des Displays eines All-in-One-PC entscheidet über seine gesamten Abmessungen und damit über den Platzbedarf. Im Handel werden derzeit Typen mit Bildschirmdiagonalen von 21,5 bis zu 48 Zoll angeboten. Das entspricht Bildschirmdiagonalen von 54,6 bis zu rund 122 Zentimetern. Für übliche Bürotätigkeiten sind die kleinen Displays meistens ausreichend. Für die Bild- und Videobearbeitung empfehlen sich zwischen 26 und 28 Zoll. Größere Modelle eignen sich gut für Präsentationen in Laden- oder Konferenzräumen.
Displayauflösung Die Display- oder Monitorauflösung gibt die Anzahl der Pixel an, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. Je größer die Bildschirmdiagonale ist, umso größer ist in der Regel auch die Auflösung. Häufig haben All-in-One-PC eine Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln in Full HD. Für normale Bürotätigkeiten und Präsentationen reicht diese Auflösung aus. Bild- und Videobearbeiter sowie Multimedia- und Gaming-Fans sollten sich Geräte mit höheren Auflösungen ansehen. Allerdings sind diese im All-in-one-PC-Vergleich oft noch sehr teuer.
Displayformat Das Displayformat kennzeichnet das Verhältnis von der Breite des Monitors zu seiner Höhe. Gebräuchlich sind die Formate 4:3, ausreichend für Büroanwender, sowie 16:9 und 21:9 für grafische Anwendung, das Gaming und Filme.
Reaktionszeit Je kürzer die Reaktionszeit eines Monitors ist, umso schneller werden Bilder auf ihm aufgebaut. Die Reaktionszeit ist insbesondere bei Bewegtbildern von Bedeutung, da schnelle Szenenwechsel ansonsten Schlieren auf dem Bildschirm verursachen können. Für das Gaming und Videos ist die Wahl eines All-in-One-PC mit einer Reaktionszeit zwischen 1 und 5 ms (Millisekunden) ratsam.
Prozessor (auch Central Processing Unit) Eine große Rolle bei der Auswahl eines All-in-One-Computers kommt dem Prozessor zu, der den integrierten Computer steuert. Je rechnungsintensiver die Software ist, die sie benutzen, umso leistungsstärker sollte der Prozessor sein. Für das Gaming und grafische Bearbeitungen sind Quad-Core-Prozessorenratsam. Textprogramme kommen mit Single- oder Dual-Core-Prozessoren aus.
Arbeitsspeicher (auch RAM, für Random-Access Memory) Im Arbeitsspeicher werden Computerprozesse und Programme gespeichert, die für die Arbeit an einem PC benötigt werden. Je größer der Arbeitsspeicher ist, umso schneller ist der Zugriff darauf. Bei zu kleinen Arbeitspeichern öffnen sich beispielsweise Programmfenster nur mit starker Verzögerung. Wählen Sie einen All-in-One-PC mit weniger als 8 Gigabyte RAM nur dann, wenn sie meistens lediglich Textprogramme und den Internetbrowser nutzen. Für rechenintensive Anwendungen dürfen es ruhig mehr Gigabyte sein.
Festplatte Die Festplattenkapazität entscheidet darüber, wieviele Dateien, Bilder, Filme oder Musiktitel Sie auf Ihrem Computer speichern können. Office-Dateien haben in der Regel geringen Speicherbedarf, sodass hier eine Festplatte mit 250 bis 500 Gigabyte für lange Zeit ausreichen dürfte. Bearbeiten Sie häufig Fotos und Videos, wählen sie einen All-in-One-PC mit mindestens 1.000 Gigabyte Kapazität. Eine gute Wahl sind All-in-One-PC mit SSD-Festplatten. Diese arbeiten leiser als die herkömmlichen HDD-Platten, sind weniger anfällig gegen Störungen und zeichnen sich durch hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aus.
Grafikkarte Die Grafikkarte ist für die Darstellung von Inhalten auf dem Bildschirm verantwortlich, die der Prozessor zunächst im Rechner verarbeitet hat. Je leistungsstärker eine Grafikkarte ist, umso schneller wird das Bild sichtbar. Die Geschwindigkeit ist besonders bei der Darstellung von Filmen und von 3D-Grafiken beim Gaming wichtig. Die besten Leistungen erzielen derzeit Intel-, AMD- und Nvidia-Chipsätze.

5. Weitere Ausstattungsmerkmale, die beim All-in-One-PC-Test wichtig sind

Abhängig von der geplanten Nutzung spielen weitere Merkmale eine Rolle, die zur Ausstattung eines All-in-one-PC gehören können, wie integrierte Laufwerke, die vorhandenen Schnittstellen und das Betriebssystem.

5.1. Laufwerke

Ein DVD-Brenner ist nützlich, wenn häufig Dateien dauerhaft archiviert werden sollen.

Wenn Sie häufig Dateien archivieren und dabei nicht in der Cloud speichern möchten, achten Sie darauf, ein Modell mit einem DVD- oder einem Blu-ray-Brenner zu wählen. Der Blu-ray-Brenner hat im Vergleich zum DVD-Laufwerk den Vorteil, dass Sie Blu-ray-Discs mit wesentlich höherer Speicherkapazität wählen können. Während die Kapazität von DVDs auf maximal 8,5 Gigabyte beschränkt sind, können Sie auf einer Blu-ray-Disc bis zu 50 Gigabyte Daten speichern.

5.2. Schnittstellen und weitere Ausstattungsmerkmale

Um andere Geräte wie zum Beispiel externe Festplatten sowie Mäuse und Tastaturen an einen All-in-One-PC anschließen zu können, sollten Sie einen All-in-One-PC mit unterschiedliche Schnittstellen kaufen.

Insbesondere die folgenden Anschlussarten sind wichtig:

  • alternativ oder ergänzend Bluetooth für die kabellose Verbindung mit Eingabegeräten wie Mäusen und Tastaturen und Ausgabegeräten wie Druckern
  • Kopfhöreranschluss
  • HDMI oder DisplayPort, falls ein weiterer Monitor angeschlossen werden soll
  • WLAN für die Verbindung mit einem Internetrouter

Nutzen Sie den All-in-one-Computer für Multimedia-Anwendungen, beachten Sie außerdem die Qualität der integrierten Lautsprecher. Für Videokonferenzen und Internetchats sind außerdem ein Mikrofon und eine integrierte Webcam hilfreich.

6. So schneiden All-in-one-PCs bei Testern ab

Die Stiftung Warentest hat All-in-One-PC zum letzten Mal im Jahr 2010 in einem Vergleich unter die Lupe genommen und damals statuiert, dass die Geräte mit hochwertigen Notebooks in puncto Rechenleistung nicht mithalten können. Gut abgeschnitten haben indessen All-in-One-Computer mit Touchscreens, die ohne Tastatur und Maus bedient werden können.

Aktuelle Tests hingegen, wie sie zum Beispiel von Computermagazinen durchgeführt werden, zeigen, dass die neue Generation der All-in-One-Geräte aufholt und inzwischen mit schnellem Arbeitstempo, geringer Lautstärke, starken Grafikchips und hochwertigen Displays punkten kann.

7. Diese Fragen interessieren Kunden im All-in-one-PC-Vergleich

7.1. Wie funktioniert ein All-in-one-PC?

Ein All-in-One-PC funktioniert im Prinzip wie ein Notebook, allerdings mit dem Unterschied, dass der Bildschirm meistens größer ist und das Gerät stationär eingesetzt wird.

7.2. Ist ein All-in-One-PC eine gute Alternative zu einem Desktop-Computer?

Das hängt von den gewünschten Leistungen ab und davon, ob man den Computer später selbst mit leistungsstarken Bauteilen nachrüsten möchte. Bei All-in-one-PCs ist das meistens schon aufgrund der kompakten Bauweise nicht ohne Weiteres möglich.

7.3. Eignen sich All-in-one-PCs für das Gaming?

Während es vor einigen Jahren noch hieß, dass sich All-in-one-PCs kaum für Gamer und Bildbearbeiter eignen, gibt es inzwischen zahlreiche Marken, die sich durchaus zum Zocken eignen. Insbesondere Geräte, die mit den Grafichips GeForce GTX 980M oder AMD Radeon RX 560 arbeiten, sind in der Lage auch rechenintensive Spiele flüssig auf dem Bildschirm darzustellen. Schauen Sie sich hierfür zum Beispiel Lenovo All-in-one-PC, Dell All-in-one-PC oder HP All-in-one-PC genauer an. Achten Sie darauf, dass der All-in-One-PC einen großen Arbeitsspeicher hat. Die Prozessoren Intel Core i5 und i7 bei All-in-One-PCs sind häufig sehr leistungsstark.