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Desktop PC

Kaufberatung: Der Desktop PC

In Unternehmen ist der Desktop-PC meistens die erste Wahl für die tägliche Arbeit in Büros, in der Buchhaltung oder in der Verwaltung. Aber auch private Nutzer kaufen so einen Computer gern noch für die testweise Nutzung im häuslichen Arbeitszimmer.

Zwar ist ein Desktop-PC im Vergleich zu Notebooks größer und es werden ein Monitor und Eingabegeräte benötigt, aber dafür hat er auch seine Vorteile. Welche das sind und warum sich die Anschaffung eines Desktop-PC auch heute noch lohnt, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Fakt Nr.1:  Fakt Nr.2: Fakt Nr. 3:
Desktop-PCs finden ihren Einsatz im Büro, bei der Bild- und Videobearbeitung und beim Gaming. Wer im Home Office arbeitet, verzichtet selten auf solch ein Gerät. Wer leistungsstarke Technik für rechenintensive Technik benötigt, fährt mit einem Desktop-PC meistens besser als mit einem Notebook oder einem All-in-One-PC. Ein Desktop-PC muss nicht immer in einem großen Gehäuse stecken, es gibt auch kleine Modelle.

Wenn Sie einen Computer kaufen möchten, haben Sie heutzutage nicht nur die Wahl zwischen vielen Marken unterschiedlicher Hersteller, sondern Sie können sich auch zwischen mobilen und stationären Geräten entscheiden. Die stationären Geräte werden in der Regel als Desktop-PC bezeichnet, wenngleich diese Bezeichnung den Kern nicht immer trifft. Wörtlich übersetzt, handelt es sich um einen Rechner, der Platz auf einem Schreibtisch (englisch: Desktop) findet. Viele Modelle sind jedoch größer, sodass die Begriffe Desktop-PC, Desktop-Rechner oder Desktop-Computer als Synonyme für einen Personal Computer stehen.

Erfahren Sie in unserem Desktop-PC-Vergleich, für welche Zwecke sich dieses Gerät am besten eignet und lesen Sie, welche Aspekte Sie prüfen sollten, bevor Sie einen Desktop-PC kaufen. Wie sich in aktuellen Desktop-PC-Tests zeigt, sind die Arbeitsplatzrechner für bestimmte Aufgaben immer noch eine gute Wahl, auch wenn es nicht immer der Desktop-PC-Testsieger sein muss.

1. Der Unterschied zwischen Desktop-PCs, Workstations, All-in-One-PCs und Notebooks

Seitdem der Berliner Ingenieur und Erfinder Konrad Zuse in den 1940er Jahren den ersten funktionstüchtigen Computer baute, ist die Technik rasch vorangeschritten. Waren die ersten Computer noch so groß, dass sie einen ganzen Raum füllten, gibt es heute Modelle, die in eine Hosentasche passen. Schließlich sind auch Spielekonsolen, Tablets und Smartphones Computer. Auf diese soll in diesem Ratgeber jedoch nicht weiter eingegangen werden, denn wenn Sie einen Computer für das Arbeiten, für Multimedia oder für das Gaming suchen, kommen Sie um einen Desktop-PC meistens nicht herum. Ein Vergleich lohnt sich zwischen dem Desktop-PC, der Workstation, dem All-in-One-PC und dem Notebook.

Typ Merkmale
Desktop-PC Es handelt sich um einen typischen Arbeitsplatzrechner, der auf oder unter dem Schreibtisch aufgestellt wird. Das Gehäuse bei einem Desktop-PC bietet meistens ausreichend Platz für verschiedene Laufwerke wie ein DVD- oder ein Blu-ray-Laufwerk sowie mehrere Festplatten. Der Desktop-PC ist nur nutzbar, wenn ein Monitor, eine Maus und eine Tastatur angeschlossen werden.
Workstation Auch die Workstation ist ein Arbeitsplatzrechner, allerdings im Vergleich zum Desktop-PC wesentlich leistungsfähiger. Sie wird daher in der Regel für besonders rechenintensive Aufgaben in Forschungseinrichtungen und Unternehmen oder als Netzwerkrechner eingesetzt.
All-in-One-PC In einem All-in-One-PC sind der Monitor und der Rechner in einem Gehäuse untergebracht. Er ist daher kompakter, meistens jedoch weniger leistungsfähig im Vergleich zum Desktop-PC und kann oft nicht nachgerüstet werden.
Notebook (auch Laptop) Das Notebook ist die mobile Variante des Arbeitsplatzrechners. Rechner, Monitor und Tastatur mit Touchpad sind in einem tragbaren Gehäuse untergebracht. Im Vergleich zu Desktop-PCs ist ein Notebook mit gleicher Leistung meistens teurer.

2. Diese Vor- und Nachteile hat ein Desktop-PC

Jeder Computertyp hat seine Vor- und Nachteile, so natürlich auch der Desktop-PC. Einer seiner großen Vorteile ist es, dass er meistens problemlos mit aktuellen und leistungsstärkeren Bauteilen nachgerüstet werden kann. So können zum Beispiel der Arbeitsspeicher oder die Festplatte ausgetauscht werden, wenn deren Kapazität nicht mehr ausreicht. Da Komponenten wie die Eingabegeräte und der Monitor bei Defekten ebenfalls einzeln ersetzt werden können, ist der Desktop-PC im Vergleich zu den meisten Notebooks oder einem All-in-One-PC langlebiger.

Vorteile Nachteile
+ meistens sehr leistungsstark
+ Anschlussmöglichkeiten für viele Peripheriegeräte
+ kann nachgerüstet werden
- häufig viel Platzbedarf
- nicht mobil
- geräuschvoll durch Lüfter
- es wird ein zusätzlicher Monitor benötigt
- Tastatur und Maus werden benötigt
Tipp: Abhängig von der Gehäusegröße heißen Desktop-PCs auch Tower-PC, Midi-Tower, Big-Tower, Mini-PCs oder Mikrocomputer, sofern diese am Arbeitsplatz stehen. In Desktop-Computer-Tests wird zudem häufig zwischen Office-PC und Gaming-PC unterschieden. Diese Geräte heben sich durch einen unterschiedlichen Leistungsumfang voneinander ab.

3. Die wichtigsten Hersteller von Desktop-PCs des Jahres 2018

Deskop-PCs werden häufig auch im Set mit einem Monitor, einer Tastatur und einer Maus angeboten.

  • Acer
  • ASUS Computer
  • Apple
  • Lenovo
  • Dell
  • HP (Hewlett Packard)
  • Medion
  • Fujitsu
  • CSL-Computer
  • Shinobee
  • Shuttle

4. Wichtige Bauteile, auf die Sie beim Desktop-PC-Vergleich achten sollten

Wenn Sie einen Desktop-PC kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen vielen Marken, Typen und Modellen. Eventuell spielt die Größe des Gehäuses eine Rolle, wenn Sie nur wenig Platz in Ihrem Arbeitszimmer haben oder das Gerät sogar im Wohnzimmer aufstellen möchten. Viel wichtiger ist es allerdings, die Desktop-PCs im Vergleich hinsichtlich ihrer Leistung zu überprüfen, die insbesondere von folgenden Bauteilen abhängt:

  • CPU
  • RAM
  • Festplatte
  • Grafikkarte
Tipp: Überlegen Sie vor dem Kauf eines Desktop-PCs, für welche Anwendungen Sie ihn später benötigen. Multimediaprogramme und Computerspiele brauchen viel mehr Rechenleistung und damit einen schnelleren Prozessor und einen größeren Arbeitsspeicher als einfache Büroanwendungen. Experten empfehlen, immer ein bisschen mehr Leistung zu wählen, als momentan nötig ist, damit der Desktop-PC nicht schon nach kurzer Zeit für die individuelle Nutzung nicht mehr ausreicht. Bei manchen Händlern können Sie einen Desktop-PC auch nach ihren Wünschen zusammenstellen.
Bauteil Beschreibung
CPU (Central Processing Unit) Bei der CPU handelt es sich um den Prozessor, der die Datenverarbeitung in einem Desktop-PC steuert. Wenn Sie Ihren Computer vorwiegend für Büro-Anwendungen nutzen, reicht in der Regel ein Dual-Core-Prozessor aus. Wählen Sie hingegen einen Desktop-PC mit Quad-Core-Prozessor, wenn Sie häufig Bilder, Videos und Grafiken bearbeiten oder den Computer für das Gaming nutzen. Geeignet hierfür ist zum Beispiel ein Desktop-PC mit den Prozessoren Intel Core i5 und i7.
RAM (Random-Access Memory) Streng genommen handelt es sich hierbei um den Direktzugriffsspeicher, besser als Arbeitsspeicher bekannt. In diesem werden häufig benötigte Programmbefehle und Computerprozesse abgelegt, damit der Nutzer schnell darauf Zugriff hat. Der Arbeitsspeicher sollte nicht zu klein gewählt werden, da der Computer vor allem bei rechenintensiver Software sonst sehr langsam arbeitet oder sogar abstürzt. Herkömmliche Büroanwendungen kommen mit 4 bis 8 Gigabyte RAM aus. Für komplexe Bild- und Videobearbeitungssoftware sind mindestens 16 Gigabyte RAM zu empfehlen.
Festplatte Die Festplatte ist der Hauptspeicher eines Desktop-Computers, auf dem alle Dateien abgelegt werden. Die bis vor kurzer Zeit hauptsächlich verwendeten HDDs (Hard Disc Drives) werden seit 2007 zunehmend durch SSDs (Solid State Drives) abgelöst. Unabhängig davon, welche Festplatte verbaut ist, reichen für die meisten privaten Nutzer 500 bis 1.000 Gigabyte zum Speichern von Textdateien, Bildern und gelegentlichen Videos aus. Wenn Sie allerdings mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera fotografieren oder filmen, können selbst 1.000 Gigabyte aufgrund der großen Mediendateien rasch zu knapp werden. Aufgrund der Speichermöglichkeiten in der Cloud oder auf externen Festplatten gibt es jedoch Alternativen zum Speichern auf dem Desktop-PC.
Grafikkarte Um die Signale eines Computers so umzuwandeln, dass sie als Bild auf einem Monitor dargestellt werden können, wird eine Grafikkarte benötigt. Diese ist entweder als Erweiterungskarte mit der Hauptplatine des Desktop-PCs verbunden oder bereits in deren Chipsatz integriert. Ist die Grafikkarte nicht leistungsstark genug, kann das Bild bei rechenintensiven Spielen oder beim Schauen und Bearbeiten von Videos ruckeln oder stocken. Spezielle Desktop-PCs mit Multimedia und Gaming-Computer haben daher meistens hochwertige Grafikkarten von AMD oder Nvidia verbaut.
Tipp: SSDs sind zwar gegenüber den herkömmlichen HDDs etwas schneller, robuster, leichter und leiser, kosten dafür aber mehr. Ihr geringes Gewicht macht ihren Einsatz spannend in Notebooks. In einem stationären PC kommt es darauf weniger an, sodass Sie bei Wahl eines Computers mit HDD bei gleicher Speicherkapazität meistens etwas Geld sparen können. Ein Desktop-PC kann mit einer SSD auch nachträglich ausgerüstet werden.

5. Laufwerke und Anschlüsse erhöhen den Komfort von Desktop-PCs

Auch diese Komponenten sollten Sie beim Desktop-PC-Vergleich nicht vernachlässigen:

  • Laufwerke
  • Anzahl und Art der Anschlüsse
Kategorie Umfang
Laufwerke * DVD- oder Blu-ray-Brenner zum Archivieren von Dateien auf CD, DVD oder Blu-ray-Discs
kabelgebundene Anschlüsse * USB-Ports für Eingabegeräte und externe Festplatten oder Laufwerke
* Kopfhörerausgang
* Mikrofoneingang*
* Netzwerkanschluss
kabellose Anschlussmöglichkeiten * WLAN für den Zugang zum Internet oder zu einem Netzwerk
* Bluetooth für den Anschluss kabelloser Geräte

6. Das sagen Tester zu Desktop-PCs

Der letzte Desktop-PC-Test der Stiftung Warentest liegt schon mehr als zehn Jahre zurück. Im Jahr 2016 haben die Tester allerdings Mini-PCs einem Vergleich zu Desktop-PCs unterzogen. Diese punkten vor allem durch die geringen Abmessungen des Gehäuses und können in puncto Rechenleistung und Bedienung gute bis befriedigende Ergebnisse einholen. Damit dürften sie sich für übliche Bürotätigkeiten durchaus eignen.

Aus dem Jahr 2018 haben wir uns Desktop-PCs verschiedener Magazine für Computer als Auswahlhilfe angesehen. Sehr gut schneiden hier der Acer Predator G1-710 für Gamer, der Mini-PC NUC8I7HVK und der Medion Akoya P42000 für das Office ab. Ein günstiger Desktop-PC ist der Acer Veriton s661. Beliebt bei Kunden sind Desktop-PC von Lenovo und Apple. Der beste Desktop-PC ist letztendlich der, der die eigenen Ansprüche befriedigt.

7. Diese Fragen interessieren Kunden im Desktop-PC-Vergleich und bei der Kaufberatung

7.1. Kann ein Desktop-PC mit WLAN nachgerüstet werden?

Ja, das geht am einfachsten mit einem WLAN-USB-Adapter wie dem D-Link DWA-171. Sie benötigen dafür lediglich einen freien USB-Port.

7.2. Wieviel Strom verbraucht ein Desktop-PC?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, denn der Stromverbrauch hängt unter anderem von der Leistung, den verbauten Hardwarekomponenten und der genutzten Software ab. Selbst im Leerlauf kann ein Desktop-PC rund 80 Watt verbrauchen. Rechenintensive Software wie Computerspiele oder Photoshop erfordern einen höheren Stromverbrauch als einfache Büroprogramme.

7.3. Wie lange hält ein Desktop-PC?

Welche Lebensdauer ein Desktop-PC hat, hängt in erster Linie von den in ihm verbauten Komponenten und der Häufigkeit der Nutzung ab. Insbesondere das Netzteil, das Mainboard und die Festplatte sind Schwachstellen, die Einfluss auf die Haltbarkeit des Computers haben kann. Steuerrechtlich beträgt die Abschreibungsdauer für einen Desktop-PC derzeit drei Jahre. Meistens ist ein Computer nach diesem Zeitraum auch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, wenn man ihn nicht aufrüstet.

7.4. Was sollte ein Desktop-PC haben?

Damit der Desktop-PC nicht bereits nach kurzer Zeit zu leistungsschwach ist, wählen Sie am besten ein Gerät mit Quad-Core-Prozessor, ab 8 Gigabyte Arbeitsspeicher, einer leistungsfähigen Grafikkarte und 4-Gigahertz-Taktung. Sofern Sie den Desktop-PC für das Gaming nutzen möchten, dürfen es auch ab 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sein.

Ein Desktop-PC funktioniert nur mit einem Betriebssystem

Computer werden meistens mit einem vorinstallierten Betriebssystem angeboten. Die gängigsten Systeme auf einem Desktop-PC sind derzeit Windows 10 oder das Mac OS. Es gibt aber auch Desktop-PCs, auf denen Windows 7, Windows 8 oder Linux installiert sind. Wählen Sie am besten einen Desktop-PC mit einem System, das ihnen bereits vertraut ist. Alternativ werden auch Desktop-Computer ohne Betriebssystem angeboten, auf denen Sie eines ihrer Wahl installieren können.