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Farblaserdrucker

Kaufberatung: Farblaserdrucker

Kennen Sie das: Sie wollen seit Längerem mal wieder ein paar Seiten ausdrucken, aber der Tintenstrahler streikt? Oder haben Sie schon einmal während eines größeren Druckauftrags mehrere Tassen Kaffee geschafft? Dann steigen Sie auf einen Farblaserdrucker um und machen Sie den Praxis-Test.

Farblaserdrucker drucken schnell und kostengünstig: Bei den sparsamsten Modellen kostet eine Farbseite keine 10 Cent und die schnellsten schaffen beinahe 30 Seiten pro Minute. Insider-Tipp: Mit einigen Farblaserdruckern können Sie auch direkt vom USB-Stick oder Smartphone drucken.

Fakt Nr. 1: Fakt Nr. 2: Fakt Nr. 3:
Farblaserdrucker sind ideal für alle, die ihren Drucker nur unregelmäßig nutzen. Denn der Toner kann im Gegensatz zur Tinte eines Inkjet-Druckers nicht eintrocknen. Besonders beliebt sind heute Farblaser-Multifunktionsdrucker. Die Multifunktionsgeräte kombinieren Laserdrucker mit Scanner, Farbkopierer und Faxgerät. Mit Laser drucken Sie besonders schnell: 25 Seiten pro Minute und mehr sind kein Problem für die Geräte in unserem Farblaser-Vergleich 2018.

Auch wenn Sie heute viele Angelegenheiten komplett digital erledigen können, gehören Drucker immer noch zu den wichtigsten Bürogeräten. Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes ist in drei von vier deutschen Haushalten ein Drucker vorhanden. Doch gerade in Privathaushalten kommt es vor, dass manchmal für Wochen oder Monate überhaupt nichts ausgedruckt werden muss – und für die älteren Tintenstrahldrucker war das ein Problem.

Tintenstrahldrucker haben zwei große Schwachpunkte: Bei hoher Qualität ist der Druck relativ langsam und die Tintenpatronen können eintrocknen, wenn der Drucker wenig genutzt wird. Beide Probleme haben Sie bei einem Farblaserdrucker nicht: Laserdrucker drucken immer schnell und mit gleichbleibend hoher Qualität beim Schriftbild. Außerdem ist ein Laserdrucker auch nach langen Pausen sofort einsatzbereit, da der pulverförmige Toner nicht eintrocknen kann. Daher sind Farblaserdrucker perfekt für Menschen, die nur selten zu Hause etwas drucken müssen, aber dennoch auf Qualität und Geschwindigkeit nicht verzichten möchten.

1. Laser oder Tinte? Drucker-Typen im Vergleich

Jeder Drucker-Kauf beginnt mit der Gretchenfrage: Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker? Für beide Drucker-Kategorien gibt es gewichtige Argumente und vieles hängt von Ihrem persönlichen Druckverhalten ab.

Bei Tintenstrahldruckern kann immer wieder die Tinte eintrocknen. Wenn Sie nur in unregelmäßigen Abständen drucken, lohnt daher ein Laserdrucker – denn Tonerkassetten können nicht vertrocknen.

Wenn Sie nur selten drucken, haben Sie gerade bei den günstigen Tintenstrahldruckern für Privatanwender das Problem, dass die Druckerpatronen eintrocknen können. Dieses Problem existiert bei Laserdruckern aufgrund der grundsätzlich verschiedenen Arbeitsweise nicht.

Ein Farblaserdrucker verwendet Toner statt Tinte und kann monatelang ungenutzt auf dem Schreibtisch stehen und danach sofort wieder mit voller Qualität drucken. Des Weiteren drucken Farblaserdrucker deutlich schneller als herkömmliche Tintenstrahldrucker im Einsteiger-Segment.

Ein weiterer Vorteil ist die Druckqualität: Das Gedruckte ist bei einem Laserdrucker immer gestochen scharf, da der Toner nicht in das Papier eindringt. Bei einem Tintenstrahldrucker kann das Schriftbild an den Rändern ausfransen, vor allem wenn Sie minderwertiges Papier verwenden.

Achtung: Die Vorteile bei der Druckqualität gelten nicht für den farbigen Foto-Druck. Als Fotodrucker haben Tintenstrahldrucker ganz klar die Nase vorn.
Vorteile Nachteile
■ Toner kann nicht eintrocknengestochen
■ scharfe Druckqualität bei Text und simplen Grafiken
■ höhere Druckgeschwindigkeitjedes Papier kann verwendet werden
■ deutlich höherer Preis und Stromverbrauch
■ als Fotodrucker den Tintenstrahl-Modellen unterlegen

Ein klarer Nachteil von Farblaserdruckern ist der deutlich höhere Stromverbrauch – wobei die Folgekosten bei nur gelegentlichem Drucken wohl zu vernachlässigen sind. Anders die anfänglichen Kosten: Farblaserdrucker kosten immer noch deutlich mehr als vergleichbare Tintenstrahldrucker.

Vor- und Nachteile von Farblaserdruckern im Vergleich mit Tintenstrahldruckern:

Eine weiteren Drucker-Kategorie haben wir pragmatisch ausgeschlossen: die Nadeldrucker. Zwar werden Drucker dieser Art nach wie vor produziert und genutzt, doch nur für sehr spezialisierte Anwendungen. Mit einem Laserdrucker können Sie auch gleichzeitig einen Durchschlag produzieren, das ist mit anderen Drucker-Typen nicht möglich. Daher sind Nadeldrucker auch heute noch in nahezu jeder Arztpraxis zu finden, für Privatanwender lohnen sie dagegen nicht.

2. Kaufberatung: Darauf müssen Sie achten

Es gibt eine Menge zu bedenken, wenn Sie einen Farblaserdrucker kaufen möchten: Simpler Farblaserdrucker oder doch ein Farblaser-Multifunktionsdrucker? Unterstützt der Farblaserdrucker WLAN? Sind LED-Drucker dasselbe wie Farblaserdrucker? Wie viel müssen Sie drucken, damit sich die Mehrkosten bei einem sparsameren Modell amortisieren?

Wir haben Ihnen die zentralen Kaufkriterien zusammengestellt und erklären Ihnen, welche Aspekte für Sie besonders wichtig sind.

2.1. Drucktempo: Bei manchen Druckern müssen Sie lange warten

Bei den schnellen Farblaserdruckern reicht die Zeit nicht immer für eine Tasse Kaffee.

Wenn Sie häufig Dokumente mit vielen Seiten ausdrucken müssen, ist die Druckgeschwindigkeit für Sie sicher ein wichtiger Punkt. Die besten Farblaserdrucker drucken 28 Seiten pro Minute, während günstigere Farblaserdrucker nur 15 bis 18 Seiten schaffen. Auch hier ein kleines Rechenbeispiel: Wollen Sie als Farblaserdrucker-Test 200 Seiten drucken, dauert das bei 28 Seiten/min etwas mehr als sieben Minuten. Bei 18 Seiten/min müssen Sie auf diesen Druckauftrag dagegen ungefähr elf Minuten warten.

2.2. Druckkosten: Sparsame Drucker oft teuer in der Anschaffung

Noch wichtiger sind beim Drucker-Kauf allerdings die Druckkosten pro Seite. Wenn Sie auf diesen Wert nicht achten, kann sich das vermeintlich günstige Farblaserdrucker-Schnäppchen schnell als Groschengrab herausstellen.

An dieser Stelle ist ein wenig Mathematik gefragt: Teilen Sie den Unterschied beim Kaufpreis durch den Preisunterschied beim Druck einer einzelnen Seite. Das Ergebnis zeigt Ihnen, wie viele Seiten Sie drucken müssen, bis sich höhere Anschaffungspreis für Sie rentiert.

Rechenbeispiel: Drucker A kostet 250 Euro und druckt eine Seite für 15 Cent. Drucker B kostet nur 150 Euro, dafür müssen Sie pro Seite mit 20 Cent rechnen. Der Unterschied beim Kaufpreis beträgt also 100 Euro, der Unterschied bei den Druckkosten beträgt 0,05 Euro pro Seite. Damit Drucker A sich lohnt, müssen Sie also 2000 Seiten drucken – zum Beispiel ein Jahr lang 5,5 Seiten pro Tag.

2.3. Multifunktionsgeräte lohnen sich.

Häufig werden heute Farblaserdrucker-Multifunktionsgeräte angeboten. Diese bestehen aus Drucker, Scanner & Kopierer – oft sind außerdem noch Faxfunktionen integriert. Selbst wenn Sie schon einen Scanner besitzen, kann sich die Anschaffung eines Farblaser-Multifunktionsdruckers lohnen.Oft verfügen diese Geräte über einen automatischen Dokumenteneinzug (der bei vielen Flachbettscannern fehlt) oder die Möglichkeit, Kopien direkt als PDF auf einem USB-Stick zu speichern. Dies kann viel Zeit sparen, wenn Sie größere Dokumentenstapel oder Passagen aus einem Buch kopieren möchten, Sie aber derzeit keinen weiteren Ausdruck benötigen.Auch die Faxfunktion kann Gold wert sein: Denn noch immer ist ein Fax oft der günstigste Weg, um rechtssicher dokumentiert einen Vertrag zu kündigen.

Achtung: Selbst wenn Sie Ihr Farblaserdrucker-Multifunktionsgerät per WLAN in das heimische Netz eingebunden haben, ist für die Verwendung als Faxgerät so gut wie immer ein Kabel zum Telefonanschluss nötig.

2.4. Touchscreen-Displays erleichtern die Bedienung

Nahezu alle 4-in-1-Drucker (aber auch einige Farbdrucker ohne Kopierfunktion) haben ein Touchscreen-Display, um notwendige Einstellungen direkt am Drucker vornehmen zu können. Wenn Sie häufiger Direktdruck- oder Kopierfunktionen nutzen möchten, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Laserdrucker über einen Touchscreen verfügt – so können Sie den Computer ausgeschaltet lassen.

2.5. Konnektivität: Drucken geht oft auch ohne Computer

Die Zeiten, in denen Drucker ausschließlich per Kabel an einen einzelnen Computer angeschlossen werden konnten, sind längst vorbei. Heute können Drucker problemlos ins lokale Netzwerk eingebunden werden – mit einem Kabel zum Router oder drahtlos per WLAN. Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, drahtlos vom Smartphone oder Tablet auszudrucken.

In der folgenden Tabelle erklären wir Ihnen die wichtigsten Verbindungsmöglichkeiten, die moderne Farbdrucker mitbringen:

Verbindungsmöglichkeit Erläuterung
USB ■ Um einen Drucker direkt an einen Computer anzuschließen, wird heute immer die USB-Schnittstelle genutzt.
USB (Host) ■ Wenn ein Drucker auch als USB-Host funktioniert, können Sie einfach einen USB-Stick anschließen und direkt davon drucken – ohne dass Sie einen Computer benötigen.
LAN ■ Wenn Sie Ihren Drucker per Ethernet-Kabel an den Router anschließen, wird er zum Netzwerkdrucker und kann von allen Rechnern des lokalen Netzwerks aus genutzt werden.
WLAN (Wi-Fi) ■ Einen WLAN-Laserdrucker verbinden Sie drahtlos mit dem Router und verwenden ihn als Netzwerkdrucker.
■ Für die Nutzung als Netzwerkdrucker ist aber nach wie vor ein WLAN-Netzwerk notwendig –  nicht alle WiFi-Drucker beherrschen drahtlose Direktverbindungen.
Wi-Fi Direct ■ Falls Ihr Laser-Farbdrucker Wi-Fi Direct unterstützt, können Sie WLAN-fähige Geräte direkt mit dem Drucker verbinden – zum Beispiel Smartphone, Tablet oder einem Drucker für den Laptop.
■ Manchmal benötigen Sie eine spezielle Software (wie HP ePrint) um per Wi-Fi Direct zu drucken.
NFC ■ NFC (Near-field communication, Deutsch: Nahfeld-Kommunikation) ist ein weiterer Standard für drahtlose Direktverbindungen.
■ Um über NFC zu drucken, muss das mobile Gerät sehr nah an den Drucker herangehalten werden.
AirPrint ■ AirPrint ist ein von Apple entwickelter Standard, über den Sie von iOS-Geräten aus auf kompatiblen Druckern drucken können, ohne Treiber installieren zu müssen.
Cloud Print ■ Cloud Print ist ein Service von Google, mit dem Sie aus kompatiblen Apps heraus (egal ob Desktop-, Web- oder Android-Mobile-Apps) einen Cloud-Print-fähigen Drucker nutzen können.
■ Bei Cloud Print werden die Dateien auf Googles Servern zwischengespeichert, dies ist aus Datenschutz-Sicht bedenklich.

2.6. Duplex-Funktion fehlt bei einigen günstigen Farblaserdruckern

Gerade aus ökologischen Gesichtspunkten macht es Sinn, Papier beidseitig zu bedrucken. Damit das automatisch vonstattengehen kann, benötigen Sie einen Farblaserdrucker mit Duplex-Funktion. Duplex-Drucker bedrucken nacheinander beide Seiten eines einzelnen Blattes. Im Duplex-Modus zu drucken dauert allerdings etwas länger als der Druck von zwei Einzelseiten.

Tipp: Falls Ihr Laserdrucker nicht im Duplex-Modus drucken kann, können Sie dennoch doppelseitige Ausdrucke erstellen. Dafür drucken Sie zuerst die ungeraden Seiten, danach legen Sie die einseitig bedruckten Blätter in das Papierfach und bedrucken die Rückseiten mit den geraden Seiten.

3. Häufige Fragen zum Thema Farblaserdrucker

3.1. Was sagt die Stiftung Warentest zu Farblaserdrucker-Tests?

Drucker testet die Stiftung Warentest in schöner Regelmäßigkeit. Der letzte explizite Farblaserdrucker-Test wurde in der Ausgabe 09/2017 veröffentlicht. Am besten schnitt dabei der Farblaser-Multifunktionsdrucker Canon i-Sensys MF635Cx ab. Die Farblaserdrucker-Testsieger in den zwei vorhergehenden Tests (09/2015 und 09/2016) waren der Samsung Xpress C1860FW und der HP Color Laserjet Pro M274n. Insgesamt hat die Stiftung Warentest von fast allen Herstellern und Marken Drucker getestet – neben HP, Canon und Samsung zum Beispiel auch Modelle von Brother, Oki oder Kyocera.

3.2. Gibt es auch günstige Farblaserdrucker für größere Formate als A4?

Gerade in den Office-Drucker-Modellreihen wie „Office Jet Pro“ von HP finden Sie auch A3-Laserdrucker, die nicht signifikant teurer sind als herkömmliche A4-Drucker. Benötigen Sie dagegen etwas größeres als einen DIN-A3-Drucker, wird die Suche schon deutlich schwieriger. A2-Drucker für Privatanwender gibt es kaum.