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Ultrabook
Ultrabook

Kaufberatung: Ultrabooks

Ihr neues Notebook muss mit jeder Art von Multimedia-Anwendungen umgehen können. Das Betriebssystem, egal ob Windows oder Linux, darf im besten Fall nur wenige Sekunden für das Hochfahren beanspruchen. Schnelles Internet und ein hochwertiger Bildschirm stehen im Vordergrund und weniger eine allumfassende Funktionalität und Ausstattung.

Dann ist ein Ultrabook-Vergleich 2018 genau der richtige Ansatzpunkt, um für Arbeit oder Freizeit den passenden Laptop zu finden. Wo genau die Unterschiede zwischen den Modellen liegen und wieso die Grafikkarte durchaus im Prozessor integriert sein darf, sind nur zwei der Themen einer aussagekräftigen Kaufberatung.

Fakt Nr. 1: Fakt Nr. 2: Fakt Nr. 3:
Viel Speicher und ein sparsamer, jedoch kräftiger Prozessor sind die Kernbausteine der besten Ultrabooks. Diese Zusammenstellung ist konzipiert für anspruchsvolle Arbeiten wie Grafik und Design, nicht aber für aufwendiges Gaming. Besonders als mobiles Home Office muss das Ultrabook mühelos in jeder Aktentasche verschwinden können. Ein besonders schmales Gehäuse ist genauso wichtig wie ein äußerst ausdauernder Akku. Kompromisse zwischen Kraft und Design finden sich bei der Ausstattung: Das optische Laufwerk fehlt in der Regel und nur die wichtigsten Anschlüsse, meist einer pro Aufgabe, sind verbaut.

1. Viele Gemeinsamkeiten, ein paar Eigenheiten

Im Jahr 2011 ist Intel gelungen, einen Intel Core mit einem für die allermeisten Ansprüche ausreichenden Grafikprozessor zu vereinen. Um diese sparsame Version angemessen zu vermarkten, wurde die Klasse der Ultrabooks ins Leben gerufen.

Damit die Notebook-Hersteller den Namen verwenden durften, galt es drei Bedingungen einzuhalten: Das Gehäuse musste besonders schmal sein, anfangs höchstens 21 Millimeter. Eine überdurchschnittliche Akkulaufzeit bei einem gleichzeitig nicht zu hohen Einstiegspreis mussten darüber hinaus in Einklang gebracht werden. Und selbstverständlich durfte der aktuelle und leistungsstarke Intel Core nicht fehlen.

Auch wenn von starren Regelungen heutzutage nicht mehr die Rede sein kann, gelten die genannten Merkmale weiterhin als wichtige Aspekte, um ein Ultrabook von anderen Varianten zu unterscheiden. Gleichzeitig lassen sich innerhalb dieser offenen Grenzen drei grundlegende Typen ausmachen.

Typ Eigenheiten
Einsteiger-Ultrabook ■ kleiner Prozessor
■ einfache Ausstattung
■ meist besonders leicht
■ vor allem auf optische Highlights wird verzichtet
Premium-Ultrabook ■ leistungsstarker Prozessor, mindesten ein Quad Core
■ besondere und schnelle Anschlüsse wie ein Thunderbolt 3
■ aufwendige Details wie beleuchtete Tasten oder Aluminiumgehäuse
Convertible oder Hybrid-Ultrabook ■ Mischung aus Tablet und Notebook
meist schwerer und dicker
■ eher als Freizeit-Gerät entworfen
■ sehr vielseitig einsetzbar

2. Das optimale Einsatzgebiet

2.1. Arbeit ist überall

Aus dem Café oder Restaurant E-Mails beantworten, während der Vorlesung Notizen anlegen oder von überall aus den Firmenblog pflegen: Diese Aufgaben verlangen nach einem schmalen und leichten Ultrabook. Es muss nicht ganz so teuer sein, weil die Aufgaben keine großen Reserven erfordern. Dennoch es ist genug Schnelligkeit vorhanden, um die Arbeit effizient zu erledigen. In dieses Raster fallen bei einem Ultrabook-Vergleich zum Beispiel:

  • Asus Zenbook
  • Acer Swift
  • HP Envy

2.2. Gehobene Ansprüche und Statussymbol

In jedem Bereich beste Leistung wird verlangt, wenn die Aufgaben bezüglich Grafik- oder sogar Videobearbeitung besonders hoch sind. Die Bewältigung großer Datenmengen kann die Ressourcen von Prozessor und Arbeitsspeicher stark beanspruchen und die schnellsten Anschlüsse vor Herausforderungen stellen. Ein solches Ultrabook spart auch nicht an der Auflösung des Displays, die im Grunde immer oberhalb von Full-HD liegt. Besonderer Wert wird auf eine realitätsgetreue Farbdarstellung gelegt. Wenn von Berufs wegen Fotos bearbeitet werden, ist das nahezu unverzichtbar. Ein wenig soll ein solches Top-Modell natürlich auch beeindrucken, wobei die Optik in den Vordergrund gerät. Typischerweise in diese Kategorie fallen:

  • Lenovo ThinkPad
  • Microsoft Surface
  • Apple MacBook Pro
  • Dell XPS
Hinweis: Die Akkulaufzeit hängt von vielen Faktoren ab und wird unterschiedlich angegeben. Wenn Details wie Bildschirmhelligkeit oder Auslastung durch ein Full-HD-Video zusätzlich genannt werden, ist der Zeitraum realitätsnäher.

2.3. Convertibles versprechen Flexibilität

Lässt sich die Tastatur umklappen oder sogar ganz abziehen, steht ein Tablet zur Verfügung. Der Touchscreen erlaubt eine intuitive Bedienung. Im Zusammenspiel mit der passenden Software könnten beispielsweise Geschäftspartner 3D-Objekte unmittelbar handhaben und studieren. Selbstverständlich eignet sich ein solches Tablet auch gut für kleinere Spiele. Der Bildschirm zum Drehen macht das Ultrabook jedoch schwerer, dicker und die Brillanz des Displays kommt weniger zum Tragen. Die Auswahl ist wegen der Vielseitigkeit groß:

  • Samsung Galaxy Book
  • Lenovo Yoga
  • Acer Switch

2.4. Klarer Favorit für den professionellen Einsatz

Pragmatisch betrachtet und mit Schwerpunkt auf den professionellen Einsatz, können klassische Ultrabooks im Vergleich zu den 2-in-1- Modellen mehr Positives in die Waagschale werfen. Einen Laptop-Test entscheiden diese in der Regel für sich.

3. Die Grafik erweckt das Ultrabook zum Leben

Drei Arten von Grafikkarten können in Aufbau, Leistung und Stromaufnahmen voneinander unterschieden werden.

Onboard-Grafik war die ursprüngliche Lösung für Notebooks, um möglichst wenig Strom zu verbrauchen und eine lange Akkulaufzeit zu gewährleisten. Die Leistung ist jedoch derart gering, dass nur die einfachsten Aufgaben zu bewältigen sind.

Echte dezidierte Grafikkarten sind komplett ausgerüstete Recheneinheiten aus speziellen Grafikprozessoren und extrem schnellem Arbeitsspeicher. Einige der besten Ultrabooks setzen stark abgerüstete Versionen dieser Karten für den mobilen Einsatz ein. Diese heißen zumeist Nvidia G-Force oder AMD Radeon mit dem Vermerk „M“. Sie benötigen eine größere Batterie für eine praktikable Laufzeit, die das Gewicht erhöht. Im Gegenzug werden 3D-Anwendungen und neuere Computerspiele sehr gut unterstützt.

3.1. Integrierte Grafik vereint beide Welten

Mit der Verkleinerung der Prozessoren fand sich direkt neben ihnen ausreichend Platz für einen Koprozessor, der sich ausschließlich auf die Berechnung der grafischen Elemente konzentrieren konnte. Mit der Zeit wurde diese Art von Grafikkarte kraftvoll genug, um es mit den dezidierten Modellen zumindest ansatzweise aufzunehmen. In diesem Moment konnte Intel seine Idee der neuen Klasse von Notebooks umsetzen. Selbst in günstigen Ultrabooks finden sich schnelle Chips wie Iris oder Vega von AMD. Weil sie sich den Arbeitsspeicher teilen müssen, wird das letzte Quäntchen Schnelligkeit, das zu einer Gaming-Grafikkarte fehlt, nicht ausgereizt. Aber ein Ultrabook, mit dem Bilder bearbeitet und Videos geschaut werden, könnte dies nie ausreizen.

4. Der feine Unterschied

Der Unterschied zu Rechenkernen für den PC liegt in der Stromaufnahme. Intels Prozessoren beispielsweise verlangen etwa 15 Watt, während Desktop-Varianten der gleichen Modelle mehr als 100 Watt beanspruchen können. Dank sauberer Verarbeitung, schneller Reduzierung der Frequenz bei Leerlauf und einer überlegenen Architektur durch feinere Schaltkreise sind mobile Prozessoren zwar teurer, aber fast so leistungsstark wie ihre stromhungrigen Geschwister.

Kommt es zum Vergleich von Ultrabook vs. Notebook, kristallisieren sich entscheidende Abweichungen heraus, die ein echtes Arbeitsgerät vom heimischen PC-Ersatz abheben.

4.1. Die Zoll entscheiden über Praktikabilität

In der Regel liegt die Bildschirmgröße zwischen 13 und 14 Zoll. Diese Diagonale ist noch hervorragend geeignet, um Texte, Grafiken und Fotos in vollem Umfang und über einen längeren Zeitraum zu betrachten. Zudem liegt die Auflösung für eine optimale Darstellung mindestens bei Full-HD, oft sogar höher. Wäre das Display kleiner, gingen dabei Details verloren. Wäre es größer, würde die Mobilität leiden.

4.2. Richtige Ausstattung unterstreicht Vielseitigkeit

In einem umfassenden Ultrabook-Test darf der Blick auf die Ausstattung nicht fehlen. Dabei geht es weniger um die Anzahl und Vielfältigkeit, sondern die richtige Technik muss verbaut sein. Zwei USB-Anschlüsse genügen für die meisten Anwender. Es sollte sich aber mindestens um die Version 3.0 oder besser noch 3.1 handeln. Da es in diesem Zusammenhang mittlerweile eine neue Erscheinungsform gibt, ist es sinnvoll, dass sowohl Typ A als auch Typ C vorhanden sind.

Ein HDMI-Anschluss, idealerweise in der Mikro-Version, genügt, um die Bilder auf einen großen Bildschirm übertragen zu können.

Bei den Funkverbindungen, also der Ausstattung mit Bluetooth und WLAN, muss die Aktualität stimmen. Mindestens mit 4.1 sollte Bluetooth gezeichnet sein, beim Netzwerk darf das „ac“ am Ende nicht fehlen. So ist eine schnelle Verbindung ins lokale Netzwerk gewährleistet.

Ein Ultrabook inklusive Kamera und Mikrofon erlaubt Videotelefonie. Um das Sicherheitsempfinden zu stärken, besitzen einige Modelle eine mechanische Klappe, um die Kamera bei Nichtgebrauch abzudecken.

Tipp: Auf den USB-Anschluss sollten Sie ganz genau schauen. Mit der Bezeichnung gehen einige Hersteller sehr sorgenfrei um. 10 Gbit/s und USB Power Delivery sind zwei Anhaltspunkte für einen leistungsstarken Stecker.

4.3. Festspeicher ist Pflicht

Eine klassische HDD darf gern zur Vergrößerung der Speicherkapazität vorhanden sein. Die passende Geschwindigkeit, um in einem Ultrabook-Test zu bestehen, bringt erst die SSD. Dieser Festplattenspeicher hat extrem kurze Zugriffszeiten und lässt das Betriebssystem und weitere Programme am schnellsten starten.

5. Stiftung Warentest liefert zahlreiche Einschätzungen

Konkret mit den schlanken Ultrabooks haben sich die Produkttester 2017 zuletzt auseinandergesetzt. Der Ultrabook-Testsieger hieß zu diesem Zeitpunkt MacBook Pro der Marke Apple. Ganz so pauschal kann das Urteil subjektiv nicht getroffen werden. Benötigen Sie spezielle Software für Windows oder Linux, scheidet Apple von vornherein aus. Auch wenn Sie den recht abgeschlossenen Kosmos der Apple-Produkte scheuen, wäre es die falsche Wahl. Es lohnt sich deshalb, in die einzelnen Rubriken der Test-Urteile zu schauen und selbst zu gewichten.

6. Häufig auftretende Fragen

6.1. Was muss ein Ultrabook können?

Die Vorgaben, die Intel einst aufgestellt hat, bestimmen noch immer das Einsatzgebiet von Ultrabooks. Ein niedriges Gewicht und das dünne Gehäuse sorgen für Mobilität. Eine lange Akkulaufzeit steht für Unabhängigkeit und der Prozessor ist schnell genug, um alltägliche Aufgaben reibungslos und zügig abarbeiten zu können.

6.2. Welches Ultrabook passt zu mir?

Zwei Faktoren helfen, im Vorhinein die Auswahl zu begrenzen, wenn Sie ein Ultrabook kaufen: Bevorzugen Sie ein bestimmtes Betriebssystem oder sind Sie auf bestimmte Programme festgelegt, die nicht von allen jedem Anbieter unterstützt werden. Zudem steht bei den Premium-Modellen vor allem die Leistung im Vordergrund. Bei den einfacheren Versionen wird mehr auf eine minimale Größe geachtet.

6.3. Was ist besser: Ultrabook oder Notebook?

Ein Ultrabook besitzt ein enger gefasstes Einsatzgebiet. Multimedia-Anwendungen in schlankem Design stehen im Vordergrund. Wollen Sie lediglich zu Hause ins Internet, um Videos und Fotos zu betrachten und zu speichern und Texte zu schreiben, genügt ein schlichtes Einsteiger-Notebook. Auch für Spiele wäre ein Ultrabook nicht die passende Wahl.

6.4. Welches Ultrabook passt für Bildbearbeitung am besten?

Die Bildbearbeitung zählt zu den wichtigen Kompetenzen des Ultrabooks. Ausschlaggebend ist die Größe des RAM, der bei mindestens 8 Gigabyte liegen sollte. Ein aktuelles Ultrabook mit weniger Speicher findet sich aber ohnehin nicht.