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Kaufberatung externe Festplatten in Wien

Kaufberatung: Externe Festplatten

Ob auf dem Computer oder dem Laptop - über die Zeit sammeln sich auf Ihrer Festplatte so einige Bilder, Filme und andere Dateien. Das führt über kurz oder lang zu akutem Speichermangel. Mit einer externen Festplatte können Sie dieses Problem ganz einfach lösen.

Externe Festplatten im 3,5-Zoll-Format sind besonders für Zuhause geeignet, denn sie sind relativ günstig und benötigen zum Betrieb ein Stromkabel. Mit 2,5-Zoll-Modellen bleiben Sie mobil und können überall und jederzeit auf die Daten zugreifen. Worauf es beim Kauf tatsächlich ankommt, verrät Ihnen Höbarth-EDV.

Hätten Sie vor 20 Jahren Ihre gesamte Film- und Musiksammlung mit sich getragen – Sie hätten wohl ziemlich schwer geschleppt. Heute passen raue Datenmengen dank externen, mobilen Festplatten bequem in jede Tasche.

So können Sie Ihre Daten vom Desktop-PC, Tablet oder Laptop ganz einfach von A nach B transportieren. Alternativ können Sie externe Festplatten auch zur Datensicherung, als Backup-Partition oder NAS-Festplatte (Netzwerkfestplatte) verwenden, um ärgerlichen Datenverlusten vorzubeugen.

Stellt sich nur die Frage: Welche soll es sein? Und wie viel Platz brauchen Sie? Mit unserem Externe-Festplatte-Vergleich 2020 finden Sie schnell und einfach die beste externe Festplatte für Ihre Bedürfnisse.

1. Kaufberatung HDD und SSD: Das sind die Unterschiede

Bevor Sie eine externe Festplatte kaufen, sollten Sie die Unterschiede zwischen den beliebtesten Festplatten-Arten kennen: HDD und SSD.

Externe HDDs, also Hard-Disc-Drives, funktionieren so: Ein Lesekopf liest Daten von schnell rotierenden Magnetscheiben. Durch die schnelle Rotation entsteht das typische Brummen im externen Laufwerk.

Externe SSD Festplatten, also Solid-State-Drives, bestehen aus Flash-Modulen. Damit sind sie genau so aufgebaut wie USB-Sticks. Der Zugriff auf Flash-Module geschieht sehr schnell, deswegen sind SSDs schneller als HDDs. Weil außerdem nichts rotiert, arbeiten sie fast geräuschlos.

2. Externe-Festplatten-Typen: 2,5-Zoll oder 3,5-Zoll


Jetzt stehen Sie vor der Wahl: Soll es eine handliche 2,5-Zoll-Festplatte sein oder eine stationäre 3,5-Zoll-Festplatte? Mit rund einem Kilo Gewicht sind letztere wahrlich keine Mini-Festplatten, als TV-Festplatte eignen sie sich allerdings sehr gut. Die Unterschiede der Größen-Kategorien auf einen Blick:

2,5 Zoll Festplatte

externe Festplatte 2,5 Zoll

2,5 Zoll Festplatte - Vorteile

  • am weitesten verbreitete Größe
  • für mobilen Einsatz

  • passt in jede Tasche

  • benötigt KEINE eigene Stromversorgung

  • relativ robust gebenüber Stoß & Schlag

2,5 Zoll Festplatte - Nachteile

  • z.T. geringeres Maximalvolumen

  • Preis meist etwas höher

  • oft etwas langsamer als 3,5-Zoll Festplatten (USB 3.0 wird dringend empfohlen)

3,5 Zoll Festplatte

externe Festplatte 3,5 Zoll

3,5 Zoll Festplatte - Vorteile

  • in die Tage gekommenes Format
  • eignet sich für stationären Einsatz, z. B. zu Hause

  • besonders große Speichervolumen erhältlich

  • meist etwas schneller als 2,5-Zoll

  • meist günstiger pro Gigabyte

3,5 Zoll Festplatte - Nachteile

  • groß und klobig

  • benötigt Stromkabel zum Betrieb

  • sehr empfindlich gegenüber Stoß & Schlag Subtext

3. Kaufberatung externe Festplatten: Darauf sollten Sie achten

3.1 Größe: Wie viele Terabyte brauchen Sie?

Wenn Sie viele Audio-, Film- und Multimedia-Dateien sichern möchten, sollten Sie zu einer möglichst großen Festplatte greifen. Eine externe Festplatte mit 2 TB wäre eine gute Wahl, aber auch eine externe Festplatte mit 1 TB ist für den Anfang ausreichend.

  • So viele Daten passen ungefähr auf eine 2 TB Festplatte: HD-Filme: 1.000 | Musik (in Stunden): 20.000 | Fotos: 640.000 | Konsolen-Spiele: ca. 100-200

Kaufen Sie im Zweifelsfall zur Sicherheit lieber eine Nummer größer! Insbesondere wenn Sie den Speicher als Multimedia-Festplatte für Ihre Playstation 4, Xbox oder den Fernseher benutzen wollen. HD-Filme und Video-Spiele sind besonders groß. Neue Konsolen-Titel schlagen gut und gerne 50 GB Speicher zu Buche.

3.2 Geschwindigkeit:


HDDs übertragen Daten mit bis zu 180 Megabyte pro Sekunde
Die meisten externen HDD-Festplatten rotieren mit rund 5.400 – 7.200 Umdrehungen pro Minute (U/min). Die Schreib- und Lesegeschwindigkeit der Platten liegt bei 100 – 180 MB/s.

Die Spitzengeschwindigkeiten für HDDs liegen bei 250 MB/s. Im Vergleich: Externe SSD-Festplatten erreichen Datenübertragungsraten von bis zu 500 MB/s und sind damit deutlich schneller.

Bei den 3,5-Zoll-Modellen kommen meist Platten mit 7.200 U/min zum Einsatz, während in 2,5-Zoll-Gehäusen eher Platten mit 5.400 Umdrehungen verbaut werden. Weil letztere langsamer drehen, verbrauchen Sie weniger Strom und sind leiser.

3.3 Anschlüsse: USB 3.0 ist ein Muss


Damit die Daten flott vom Computer auf die Festplatte gelangen – oder andersrum – sollten Sie auf externe Festplatten mit USB 3.0-Standard setzen. Nur mit diesen Platten erreichen Sie die oben genannten Geschwindigkeiten von bis zu 180 MB/s.

Damit Sie von USB 3.0 und Updates wie USB 3.1 profitieren, muss auch Ihr Computer über einen entsprechenden USB 3.0-Anschluss verfügen. Ist dies nicht der Fall, läuft die Festplatte automatisch über USB 2.0.

Diverse Externe-Festplatten-Tests und Benchmarks zeigen: USB-Festplatten mit dem älteren 2.0-Standard übertragen Daten mit maximal 40 MB/s und sind damit deutlich langsamer. Besonders wenn Sie öfter große Dateien wie Filme verschieben, macht sich der Geschwindigkeitsunterschied bemerkbar.

3.4 Speicherplatz: Warum Sie weniger bekommen als auf der Packung steht

Sie haben Ihren persönlichen Externe-Festplatte-Testsieger gefunden, schließen ihn an den Rechner an und dann kommt die Überraschung: Da sind gar keine 500 GB Speicherplatz drauf, so wie es auf der Packung steht!

Tatsächlich dürften Ihnen rund 465 GB zur Verfügung stehen. Aber wie erklärt sich diese Differenz? Ganz einfach: Die Hersteller geben Kapazitäten mit dem Dezimalsystem an. 1 Terabyte entspricht dort 1.000 Gigabyte.

Das klingt erstmal einleuchtend und wäre es auch, wenn Computer nicht im Binärsystem rechnen würden. Für den Computer entspricht 1 Terabyte nämlich 1.024 Gigabyte. Die Differenz ergibt sich aus dieser Abweichung.

3.5. FAT32, NTFS und HFS: Dateisysteme einfach erklärt

Sie wollen Daten auf Ihrer externen Festplatte speichern? Bevor Sie Daten sichern können, muss die Festplatte mit einem Dateisystem formatiert sein. Das ideale Dateisystem für Sie hängt davon ab, ob Sie eine externe Festplatte für Mac oder für Windows kaufen wollen.

FAT32 Windows / Mac

Sowohl Windows- als auch Mac-Systeme können externen Speicher nutzen, der mit FAT32 formatiert ist. Der einzige Nachteil: Über 4 GB große Dateien können nicht verschoben werden. Meistens reicht das, aber große, ungestückelte Sicherungs-Dateien können Sie nicht auf die Festplatte kopieren.

NTFS Windows 

NTFS ist das Dateisystem für Windows-basierte Computer. Mac-Computer können NTFS-Festplatten zwar lesen, aber nicht beschreiben.

HFS+/HFSXMac 

HFS ist das Dateisystem für Mac-Computer. Windows-Nutzer können HFS-formatierte Festplatten mit zusätzlicher Software lesen, aber nicht beschreiben.

4. So bleibt Ihre externe Festplatte fit

4.1 Defragmentieren Sie Ihre USB-Festplatte regelmäßig


Sogenannte Fragmentierungen auf der Festplatte entstehen, wenn Daten gelöscht und hinzugefügt werden. Wenn Sie z. B. eine 100 MB große Datei löschen, ist an dieser Stelle danach eine Lücke. Fügen Sie nun eine 200 MB große Datei hinzu, gehen 100 MB in die Lücke und 100 MB an eine andere Stelle. Die Datei ist „fragmentiert“.

Durch Defragmentieren werden diese zusammengehörigen Dateien wieder zusammengesetzt – und die Festplatte wird wieder schneller.

4.2 Hardware sicher entfernen und Pflegetools


Damit Sie nicht versehentlich die Lebensdauer Ihrer externen HDD verkürzen, sollten Sie Hardware stets per Rechtsklick sicher entfernen. Andernfalls könnten sowohl Ihre Daten als auch der Datenträger Schaden nehmen.

Um den Zustand Ihrer Festplatte zu überprüfen, können Sie zu Pflege- und Analysetools wie HDD-Health oder HD-Tune greifen. Sollte der Zustand kritisch sein, schlagen die Tools Alarm.

5. Fragen und Antworten zu internen Festplatten

5.1 Hat die Stiftung Warentest bereits einen Externe-Festplatte-Test durchgeführt?

Ja! Allerdings stammt der Externe-Festplatten-Test aus dem Jahr 2010 und ist damit bereits etwas in die Jahre gekommen. Außerdem gab es damals noch keine externen SSD-Festplatten, weshalb diese im Test keinerlei Erwähnung finden. Natürlich wollen wir Ihnen den Test dennoch nicht vorenthalten: Klicken Sie hier, um zur Stiftung Warentest zu gelangen.

5.2 Welche Marken und Hersteller von externen Festplatten gibt es?

Besonders beliebte Hersteller aus den USA sind z. B. Western Digital (WD) und Seagate. Seagate Festplatten sind seit Jahren für Ihre Robustheit bekannt, aber auch externe Festplatten von WD gelten als sehr hochwertig. Eine beliebte deutsche Marke für günstige externe Festplatten ist Intenso, die z. B. auch SSDs und USB-Sticks vertreiben. Traditionsreich sind auch die Festplatten von Toshiba und Hitachi.

5.3 Eignen sich externe Festplatten auch für Gaming?

Ja! Die Festplatten sind besonders wichtig für kurze Ladezeiten. Mit externen SSD-Festplatten und USB 3.1 existiert fast kein Geschwindigkeitsunterschied zu internen Festplatten bzw. SATA-Festplatten. Erwarten Sie aber nicht mehr FPS – dafür sind hauptsächlich CPU und Grafikkarte verantwortlich.

5.4 Externe Festplatte verschlüsseln?

Eine Verschlüsselung Ihrer Festplatte empfiehlt sich besonders dann, wenn Sie sensible Daten auf ihr speichern. Sie können entweder einzelne Partionen verschlüsseln oder das gesamte Laufwerk. Geeignete Software dafür wäre z. B. TrueCrypt, VeraCrypt oder Bitlocker. Einige Hersteller bieten bereits ab Werk Sicherheits-Extras an – z. B. eine AES-Verschlüsselung oder eine RFID-Erkennung.

5.5 Schadet Dauerbetrieb der Festplatte?

Externe Festplatten werden gerne als NAS- bzw. Netzwerkspeicher genutzt. In diesem Fall sind sie oft permanent in Betrieb. Damit das reibungslos funktioniert, gibt es spezielle Festplatten-Serien für diesen Anwendungszweck. Sie laufen besonders leise und können mit hohen Betriebstemperaturen besser umgehen. Der Hersteller Seagate bietet diese Produkte als Seagate „NAS HDD“ an, Western Digital hat ihnen das Label „WD Red“ gegeben. Die Lebensdauer einer normalen Festplatte verringert sich, wenn Sie mit dauerhaft erhöhter Temperatur betrieben wird.


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