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Windows 7 Nutzung kann gefährlich UND teuer werden!


Das letzte Update für Windows 7 wurde verteilt – und beendet hiermit den Support für das 2009 eingeführte Betriebssystem. Nachdem der Windows-Oldie schon seit Jahren keine neuen Funktionen mehr erhalten hat, gibt es künftig auch keine Sicherheitsupdates mehr. Nur Firmenkunden, die noch nicht auf Windows 10 umsteigen konnten, erhalten gegen Bezahlung weiterhin Updates – bis zu drei Jahre lang. Private Nutzer müssen wechseln. Dabei hilft Höbarth-EDV.


Windows-7-Support-Ende: Jeder vierte PC betroffen


Schon wenige Tage vor dem letzten Windows-7-Update zeichnete sich ein dramatisches Bild ab: Wie das Statistikportal „Netmarketshare“ im jüngsten Windows-Bericht vermeldet, läuft das Uralt-System noch auf jedem vierten Computer – also auf rund 500 Millionen PCs! Da Microsoft Schwachstellen nicht mehr stopft, werden neue Sicherheitslücken und gezielte Angriffe schnell kommen – das hatte schon das Ende von Windows XP im Jahr 2014 gezeigt. Aufgrund der noch ähnlich hohen Verbreitung steht jetzt Windows 7 im besonderen Fokus von Hackern und Schadsoftware. Auf der sicheren Seite sind Nutzer von Windows 8.x und 10, die inzwischen rund 60 Prozent der Statistik stellen.


Windows 7: Vollbildwarnfenster angekündigt


Für Nicht-Firmenkunden kommt es nach dem Support-Ende knüppeldick: Microsoft hat angekündigt, Umstiegsverweigerer ab dem 15. Januar 2020 verstärkt vor den Gefahren der weiteren Nutzung zu warnen. Von diesem Zeitpunkt an ersetzt der Konzern die Störfenster, die seit März 2019 auf den bevorstehenden Windows-7-Tod hinweisen, durch eine Vollbildwarnung, die erst nach einer Interaktion des Nutzers verschwindet; das erläutert ein Support-Artikel. Betroffen sind alle Editionen des Systems, also Windows 7 Starter, Home Basic, Home Premium, Professional und Ultimate. Nur auf Computern, die im Extended-Security-Update-Programm (ESU; siehe unten), in einer Domäne oder im Kiosk-Modus laufen, bleibt die Störmeldung aus.


Support-Ende für Microsoft Security Essentials


Ohne monatliche Sicherheitsupdates entwickelt sich das Betriebssystem aufgrund ungepatchter Lücken schnell zu einer tickenden Zeitbombe. Erschwerend kommt hinzu, dass ab 14. Januar 2020 der Support für das kostenlose  Virenschutz-Programm Microsoft Security Essentials (MSE) endet. Wie der Hersteller in einem FAQ-Artikel für Win7 ausführt, hatte er die MSE exklusiv für die 7er-Version bereitgestellt und lässt sie deshalb dem gleichen Lebenszyklus folgen. Folglich erhalten die Essentials ab dem 15. Januar 2020 ebenfalls keine Updates mehr und schützt dann nicht länger vor neuen Bedrohungen. Windows-7-Fans bleibt der Umstieg auf den Virenschutz eines anderen Herstellers – doch diese werden die Systemversion wohl bald aufgeben wie das XP-Ende 2014 zeigte. 


Windows-7-Support: Privatnutzer müssen wechseln!


Private Windows-7-Anwender müssen Abschied nehmen: Für sie ist im Januar 2020 definitiv Schluss! Danach bleibt nur ein Upgrade auf eine neuere Version, vorzugsweise Windows 10. Dafür müssen Nutzer eigentlich eine kostenpflichtige Lizenz erwerben; den ursprünglich mit dem Start von Windows 10 angebotenen Gratis-Umstieg hat der Konzern längst offiziell beendet – aus Sicherheitsgründen aber ein Schlupfloch gelassen. 

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